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Sind alle Impfungen notwendig?

17. Zürcher Präventionstag Impfungen heute und morgen vom 17. März 2006
Kritische Anmerkungen (aktualisiert: 21.3.2008/3.4.2009, 15.3.2013)

Aus der Sicht des homöopathisch tätigen Arztes sind nicht alle Impfungen notwendig. Es gibt wenige wissenschaftlich Argumente gegen ein Zuviel an Impferei. Argumente dagegen sind nicht rational sondern vielmehr emotional begründet. Doch lassen sich auch mit wissenschaftlichen Begründungen viele Bedenken und Zweifel an Nutzen und Risiken von Impfungen nicht beseitigen.Aus einer ganzheitlichen Betrachtungsweise ergeben sich viele kritische Fragen. Diese kritischen Fragen stellen die Ärztinnen und Ärzte der Arbeitsgruppe für differenzierte Impfungen. Interessanterweise gehören dieser Arbeitsgruppe praktisch ausschliesslich hausärztlich und komplementärmedizinisch tätige Kolleginnen und Kollegen an, Pädiater fehlen.

1796 war die Geburtsstunde der 1. Impfung gegen Pocken durch Edward Jenner (1749-1832) in England. Im selben Jahr formulierte Samuel Hahnemann(1755-1843) das homöopathische Heilgesetz similia similibus curentur. Diese 2 Heilsysteme existieren heute noch und sie offenbaren auch eine verschiedene Betrachtungsweise. Impfungen – alle Menschen werden nach dem gleichen Prinzip geimpft – entsprechen einem verallgemeinernden Prinzip, hingegen ist die klassische Homöopathie ein individualisierendes Prinzip (jeder Patient bekommt ein individuelles Heilmittel). Das individualisierende Prinzip erlaubt es mir nicht, alle Menschen nach dem gleichen Schema zu impfen.

Das ursprüngliche Ziel der Impfungen war – so jedenfalls für Edward Jenner, Tod und Defektheilung zu vermeiden. Diese Vorgabe ist heute für 4 Krankheiten erreicht : Pocken (nur noch in Laboratorien), Starrkrampf, Diphtherie und Kinderlähmung. Bei diesen Krankheiten erkranken viele der Betroffenen, viele sterben oder haben bleibende Schäden. Bei allen anderen Krankheiten, für die in den letzten 20 Jahren Impfstoffe entwickelt wurden, steht die Ausrottung der Krankheitserreger im Mittelpunkt: dies gilt für Krankheiten wie Keuchhusten, Mumpf, Masern, Röteln, Hepatitis B, Varizellen, Hämophilus, Meningokokken, und andere. Hier erkranken wenige Personen schwer und sehr viele müssen aber geimpft werden.

Um Krankheitserreger auszurotten, braucht es hohe Durchimpfungsraten in der Bevölkerung. Dieses Anliegen stellt die Impfpromotion vor unlösbare Probleme. Impfbefürworter informieren zunehmend mit grossem Aufwand, auf der anderen Seite zeigen verschiedene Untersuchungen, dass die Bereitschaft der Bevölkerung zu impfen mit höherem Bildungsstand und besserer Information abnimmt. Es besteht die Gefahr, dass sich die Impfpromotion zum Erreichen der Ziele der Einschüchterung bedient.

Die epidemiologische Perspektive der Vaccinologie ist bedenklich und Ausdruck eines fragmentierten Denkens. Die Frage, ob Impfprogramme die Gesamtlast der Gesundheitsschädigungen im Kindesalter und zunehmend auch bei Erwachsenen verringern, wurde bis anhin nur wenig untersucht.

Es gibt genügend Hinweise, dass durch das Verschwinden einer Krankheit oder durch Verlagerung in eine andere Altersgruppe- so zum Beispiel bei den Masern- neue Probleme entstehen oder eine bis anhin harmlose Krankheit plötzlich häufiger oder aggressiver wird.

Der Gesamtnutzen der Impfprogramme und Ihre Nachhaltigkeit über mehrere Generationen ist also nicht bewiesen.

Im Gegensatz zu Medikamenten werden Impfstoffe häufig von den Gesundheitsämtern nach Prüfung an kleinen Gruppen und kurzen Beobachtungszeiten zugelassen. Es fehlen auch grosse Studien über längere Zeiträume von nicht geimpften und geimpften Bevölkerungsgruppen.

Ein besonderes Thema sind die Impfnebenwirkungen. Hier besteht ein deutliches under reporting. Als Nebenwirkungen werden in der klassischen Vaccinologie nur die kurzfristigen Veränderungen oder Erkrankungen akzeptiert. Zudem liegt die Beweislast auf der Seite der Betroffenen. Als homöopathischer Arzt sehe ich aber häufig Situationen im Kindesalter bei denen mindestens ein zeitlicher Zusammenhang zwischen Impfung und Auftreten einer chronischen Krankheit wahrscheinlich ist.

Wir haben auch die Situation, dass es keine von der Impfindustrie unabhängige Impfforschung mehr gibt. Dies zeigt sich unter anderem auch darin, dass immer mehr Einzelimpfstoffe verschwinden und dadurch ein de facto Impfzwang verursacht wird, dies auch für impfkritische Menschen. Einige wenige Experten kennen die Fakten und setzen Richtlinien durch.

Impfungen verletzen Heilprinzipien und altes Wissen in der Schulmedizin. So geht die protektive Wirkung von hochfieberhaften Erkrankungen für spätere Krebserkrankungen verloren (bewiesen z.B. für Masern).

Das Kosten/Nutzenverhältnis verschiedener Impfungen ist nicht überzeugend und verursachen der Gemeinschaft unnötige Kosten.

Immer wichtiger werden in der Medizin Guidelines, nach denen eine medizinisch Behandlung zu erfolgen hat. Gute Guidelines bezeichnen die Risiken eines vorgeschlagenen Vorgehens und weisen auf Kenntnislücken hin.Für Impfungen gilt daher unserer Ansicht nach: schwerwiegende Krankheitsverläufe mit Todesfällen und Defektheilung sollen vermieden werden.Bei kritischer Betrachtung sind die obenerwähnten Bedingungen für die impfkritischen Ärztinnen und Ärzte nur für die 3 Krankheiten Starrkrampf, Diphtherie, Kinderlähmung erfüllt.

In meiner Praxis empfehle ich generell nur Starkkrampf, Diphtherie, Kinderlähmung zu impfen.Alle übrigen Impfungen werden individuell nach Diskussion und Güterabwägung verabreicht.

Es ist eine ethische Aufgabe des Arztes, Menschen in ihrer Impfentscheidung zu unterstützen. Für mich als homöopathischer Arzt und Hausarzt ist ein minimales Impfprogramm besser als gar keines. Eine homöopathische Impfung gibt es nicht.

Dr. med. Hansruedi Fischer

 

Nachtrag (21.3.2008 und 3.4.2009)

Aufgrund der aktuellen epidemiogischen Situation der Masern, verursacht durch die Masernimpfstrategie, haben wir aktuell bei 1000-2000 Masernkrankheitsfällen mehr Komplikationen und schwierige Verläufe als vor 30 Jahren als 80 000 Kinder jährlich an Masern erkrankten. Es erkranken zunehmend Säuglinge, denen geimpfte Mütter keinen anhaltenden Nestschutz mehr geben, ältere Kinder und Erwachsene.

Impfkritische Ärztinnen und Ärzte empfehlen 1 Masernimpfung mit 6-8 Jahren,  einige Monate danach eine Anitkörperbestimmung. In 90% ist eine 2. Impfung dann nicht mehr notwendig.

Die HPV-impfung (Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs) empfehlen wir nicht. Die medizinischen Daten sind ungenügend, Nutzen und Risiken sind unklar.

 

Aktueller Impfplan der impfkritischen Aerztinnen und Aerzte

Starrkrampf, Diphterie, Kinderlähmung:         
mit 12 Monaten, 14 Monaten, 24 Monaten, Wiederholung alle 10 Jahre (Impfstoff Revaxis)

Masern/Mumps/Röteln: 
mit 6-8 Jahren, dann einige Monate später Antikörperbestimmung

Übrige Impfungen nur bei entsprechender Risikosituation

 

Umfassendere Information impfkritische Ärzte www.impfo.ch